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| Podcasting |
Our fifth podcast is now available for download. It features work by John Kelly, Martin Knopf, Martin Jeremiah, Heavy Load, Jez Colborne and beat Express. We always welcome submissions!
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| Artists |
Artist Tim Jeeves was at the Singapore Fringe festival from the end of January. He kindly agreed to write a diary for NDAF, describing his impressions and experiences there.
Tim Jeeves' work includes the performance Should I be in my bodi? Exploring attitudes to the perception of disability, each audience member is invited to write their response to his naked form onto his skin.
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Hilfe bei Depressionen |
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Millionen Menschen durchleben im Verlauf ihrer persönlichen Entwicklung depressive Episoden. Dabei sind die Grenzen zwischen Phasen der Niedergeschlagenheit und der massiven depressiven Störung oft fließend.
Depressive empfinden das Gefühl der totalen Freudlosigkeit, Niedergeschlagenheit und Trauer, einer nie gekannten Antriebslosigkeit, innerer Leere und Angst. Alle Lebensfunktionen, der Schlaf, die Libido, die Konzentration oder der Appetit, sind hochgradig eingeschränkt. Schmerzen, Todessehnsucht, Aggressivität oder auch Angst, Ärger, Wut und Hass, die Merkmale einer Depression sind individuell und vielseitig zugleich.
Der Aufbruch aus der Krise
Psychotherapeutische Verfahren und Medikamente, die Antidepressiva, begleiten den depressiven Menschen auf seinem Weg aus dieser Krankheit.
Jeder Depressive, der seine Erkrankung im Grunde als Lebenskrise versteht und sie keinesfalls als Schicksal begreift, wird am Ende des Weges wieder gesund werden und ein erfülltes, normales Leben führen.
Hilfe und Unterstützung bieten die behandelnden Therapeuten und Ärzte. Medikamente kommen zum Einsatz, die das Ungleichgewicht der Hirnbotenstoffe und die Signalwege korrigieren werden, wobei dabei viel Geduld und Verständnis nötig sind. Auch Nebenwirkungen und Rückschläge werden sich zunächst einstellen.
Ist das beste Medikament gefunden, werden die Erfolge kommen. Das Befinden wird sich in dem Maße verbessern, wie der Patient neben dem Mediziner auch die psychotherapeutischen Angebote nutzt.
Denn Antidepressiva sind die eine Seite, die Heilung der Seele ist die andere.
Psychotherapeuten bedienen sich dabei zweier unterschiedlicher Behandlungsansätze: der tiefenpsychologischen Therapie und der verhaltenstherapeutischen, der kognitiven Verhaltenstherapie.
Letztere eliminiert die krasse Schwarz-Weiß-Sichtweise auf das Leben, Voraussetzung ist die Benennung der negativen Gedanken und die Vermeidung schädlicher Verhaltensmuster.
Tiefenpsychologische Verfahren haben das Ziel, vergangene negative Konflikte als Ursache der Erkrankung bewusst zu machen und sie letztendlich aufzulösen, um Gegenwart und Zukunft wieder so lebenswert und real zu verdeutlichen, wie sie in Wirklichkeit sind.
Auch hier muss das individuell zutreffende Verfahren gemeinsam gesucht und gefunden werden.
Schritt für Schritt
Der dritte Bestandteil der Depressionstherapie ist die unterstützende Nutzung vieler verschiedener Therapien: Sport, Tanz, Malerei, Arbeit, sie alle haben die gleichen Ziele:
Erfahrung der individuellen Körperlichkeit, der Kreativität und das Fitmachen für den Alltag.
Und die Erfolge sind großartig. Dennoch ist nach der Bewältigung der depressiven Lebenskrise Achtsamkeit vonnöten. Achtsam sein mit sich, seinem Körper, seiner Individualität, seiner Sensibilität und der Seele. Und weil sich niemand über Nacht ändern kann, muss man das schrittweise Vorangehen akzeptieren, Ungeduld ist auch hier unangebracht.
Die Angehörigen, Freunde und Bekannte des Erkrankten haben es oft nicht leicht. Wissen und Information zur Krankheit Depression und die Würdigung der Realität befähigen sie, echte Helfer zu sein.
Arzt, Therapeut, Familie und Freunde bereiten dem Erkrankten nach Kräften den Weg aus der Depression.
Er wird ihn gehen.
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